Tinywhoop-Tuning: kleine Quads richtig abstimmen

Tinywhoops verhalten sich anders als 5-Zöller: leicht, mit Ducts, oft ohne RPM-Filter. Mit ein paar gezielten Anpassungen fliegen sie trotzdem sauber und eingerastet.

01Mit dem passenden Preset starten

Beginne mit dem Whoop-/Tinywhoop-Preset in Betaflight statt mit 5-Zoll-Werten. Kleine Props und geringe Masse bedeuten viel höhere Drehraten und andere Resonanzen — die Defaults für Whoops sind darauf abgestimmt.

02Filter: oft ohne RPM-Filter

Viele Brushless-Whoops laufen ohne bidirektionales DShot, also ohne RPM-Filter. Dann tragen Dynamic Notch und Gyro-Lowpass die Hauptlast — dafür sitzen die Motor-Harmonischen bei Whoops sehr hoch, was die Filterung erleichtert.

03PID-Feintuning für leichte Quads

Leichte Whoops brauchen meist weniger D und reagieren empfindlich auf zu viel P (schnelles Zittern). Taste dich in kleinen Schritten heran und achte besonders auf saubere Yaw-Kontrolle.

04Auch beim Whoop: im Log gegenprüfen

Auch Tinywhoops können ein Blackbox-Log liefern. Lade es in PIDoctor, um zu sehen, ob deine Filter das hochfrequente Rauschen treffen und ob das Tracking trotz kleiner Masse sauber ist.

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