Den PIDoctor-Tune-Score verstehen

Der Tune-Score fasst zusammen, wie gut dein Tuning wirklich ist — nicht nach Gefühl, sondern messbar. Wichtig sind aber nicht nur die Zahl, sondern die Teilwerte dahinter.

Wie sich der Score zusammensetzt

Der Gesamt-Score (0–100 mit Note) speist sich aus mehreren Dimensionen: Tracking und Step-Response (die PID-Seite) sowie Noise und Filter-Effektivität (die Filter-Seite). Genau diese Trennung sagt dir, welche Baustelle deine ist.

Was eine gute Zahl ist

Grob: 80+ (Note A/B) ist ein solides, gut fliegbares Tuning; 60–80 hat klaren Spielraum; unter 60 gibt es meist ein konkretes Problem. Ein hoher Gesamtwert mit einem roten Teilwert ist aussagekräftiger als der Durchschnitt allein.

Stabilität wird messbar

Über die Step-Response hinaus schätzt PIDoctor regelungstechnische Kennwerte wie Phase-Margin — wie weit dein Tuning von Instabilität entfernt ist. So wird aus einem Gefühl (fühlt sich scharf an) eine belastbare Aussage (hat noch Reserve oder nicht).

Vom Score zur Änderung

Der Score ist kein Selbstzweck: Jeder schwache Teilwert verweist auf konkrete CLI-Befehle und die passenden Guides. Du siehst nicht nur, dass etwas nicht stimmt, sondern was du dagegen tust — und beim nächsten Log, ob es geholfen hat.

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